Aktuelles

 


01.08.2010 | Schwimmbad-Gottesdienst so gut besucht wie nie zuvor

Über 120 Besucher am Sonntagvormittag auf der Wiese

Eine Resonanz wie noch niemals zuvor in den vergangenen neun Jahren der Existenz dieser Veranstaltung erlebte der Open-Air-Gottesdienst für alle Christen am zweiten Tag des Großen Rheinauer Schwimmbadfestes am 1. August 2010. Nach Zählung von Schwimmbad-Leiterin Claudia Stanislawski am Eingang nahmen am Sonntagvormittag über 120 Menschen an diesem Gottesdienst teil. Die von den Aktiven aufgestellten Sitzbänke reichten in diesem Jahr bei weitem nicht aus, um allen Besuchern Platz zu bieten. Sämtliche Stühle von der Terrasse des Schwimmbad-Restaurants wurden zusätzlich gebraucht.

"Für mich persönlich ist dieser Gottesdienst immer etwas Besonderes", bekannte Pfarrer Hansjörg Jörger, der evangelische Geistliche der hiesigen Immanuel-Pfingstberg-Gemeinde, der diese Veranstaltung seit neun Jahren alljährlich organisiert und durchführt: "Sie hat eben eine ganz besondere, eine wunderschöne Atmosphäre." Und um diese Besonderheit auch zum Ausdruck zu bringen, sang die Gemeinde zu Beginn des Gottesdienstes das bekannte Danke-Lied, allerdings mit dem bereits zum ersten Schwimmbad-Gottesdienst von Pfarrer Jörger umgedichteten Text:

"Danke für Wasser, Gras und Sommer. Danke für diesen schönen Ort. Danke für unser Rheinau-Schwimmbad - es bestehe fort!"

Im Mittelpunkt von Jörgers Predigt stand die Geschichte des kleinen Willi, der im gepflasterten Hof des Mietshauses, in dem er wohnt, eine Steinplatte entfernt und in dem darunter zum Vorschein kommenden Stück Erde Blumensamen säht. Nachdem sein Vater zunächst Sorge hat, ob dem Hausbesitzer dies auch gefällt, und nachdem einige der Pflanzen von Passanten gedankenlos zertreten wurden, gelingt es einigen Keimen doch, zu sprießen und wundervolle Sonnenblumen entstehen zu lassen. Und siehe da: Als der Hausbesitzer zur Inspektion vorbeikommt, ist er gar nicht böse, sondern im Gegenteil hoch erfreut über das kleine Stückchen Garten in seinem Hinterhof, ja er ermuntert den Jungen sogar, weitere Steinplatten für diesen Zweck zu entfernen. Auch das Parkschwimmbad, so spannte Jörger den Bogen zur hiesigen Situation, sei ein grünes Kleinod inmitten dieses Stadtteils, das auf jeden Fall erhalten werden müsse.

Nach einigen weiteren Liedern, unter anderem dem schönen alten Volkslied "Geh aus, mein Herz, und suche Freud" und dem Titel "Gottes Liebe ist wie die Sonne", überreichten Kinder aus dem Chor Lollipop dem Vorsitzenden des Fördervereins drei Fähnchen, die von Kindern der Pfingstbergschule vier Tage zuvor beim Abschluss-Gottesdienst für das zu Ende gehende Schuljahr gemalt worden waren. Unter dem Motto "Wie und wo kann mir Gott begegnen" hatten sie Fähnchen mit Blumen, Sonnen und Wasser versehen - also all jenen Elementen, denen der Besucher auch im Parkschwimmbad begegnen kann.

Die Fürbitten, unter anderem für die Unversehrtheit der Schwimmbad-Nutzer und für ein weiterhin erfolgreiches Engagement des Fördervereins, sprach Pfarrer Jörger im Wechsel gemeinsam - also ökumenisch - mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Gemeinsamen Pfarrgemeinderates der katholischen Seelsorge-Einheit Mannheim-Süd, Michael Kußmann.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kinderchor der evangelischen Immanuel-Pfingstberg-Gemeinde "Lollipop" unter Leitung von Elena Kleiser.

Die abschließende Kollekte ergab über 300 Euro zu Gunsten des Förrdervereins Parkschwimmbad Rheinau. Dafür sagt der Förderverein allen Besuchern ganz herzlichen Dank.

Der Vorstand des Fördervereins dankt vor allem Herrn Pfarrer Hansjörg Jörger, der seit neun Jahren diesen Gottesdienst organisiert und durchführt und auch und gerade in diesem Jahr wieder eine ansprechende Art der Präsentation gerade für Kinder gefunden hat.

31.07.2010 | Furioser Start des 9. Großen Schwimmbadfestes

Bürgermeisterin sichert weiteren Bestand des Parkschwimmbades zu

Es hat diesmal einfach alles gepasst, bei der Eröffnung des 9. Großen Rheinauer Schwimmbadfestes im Parkschwimmbad Rheinau am Samstag, 31. Juli 2010: Die Sonne lachte mit voller Power vom Himmel, am Morgen war im "Mannheimer Morgen" zu lesen, dass das Parkschwimmbad beim großen Freibad-Test dieser Zeitung unter den sechs untersuchten Mannheimer Einrichtungen den sensationellen zweiten Platz errungen hatte, und mit Bürgermeisterin Gabriele Warminski-Leitheußer war auch die zuständige Dezernentin der Stadt Mannheim diesmal persönlich zu der Veranstaltung ins Parkschwimmbad gekommen.

Sie war aber nicht der einzige prominente Gast, den der Vorsitzende des Fördervereins, Konstantin Groß, in gewohnt launiger Art auf der neuen Terrasse des Parkschwimmbades willkommen heißen konnte. Gekommen waren auch Bundestagsabgeordneter Prof. Dr. Egon Jüttner und Landtagsabgeordneter Klaus Dieter Reichardt, die Stadträte Marianne Bade, Claudius Kranz, Marianne Seitz und Mathias Meder sowie die Bank-Vorstände Jürgen Muley von der Sparkasse Rhein-Neckar Nord und Michael Mechtel von der VR Bank Rhein-Neckar. Nicht zu vergessen Bloomaulordens-Träger Prof. Dr. Hans Peter Schwöbel.

Abgesehen von dem ausgezeichneten Wetter hatte der Verein an jenem Tag aber auch darüber hinaus Grund zur Freude und zum Feiern. Wie die Besucher am Morgen jenes Tages in ihrer Zeitung hatten lesen können, ergab der große Freibad-Test des "Mannheimer Morgen", dass das Parkschwimmbad Rheinau nach dem Herzogenriedbad das beste Freibad Mannheims ist. "Den zweiten Platz – damit sind wir sogar besser als unsere tolle Nationalmannschaft bei der jüngsten WM, die bekanntlich „nur“ Dritter wurde. Und daher sind wir ohne Zweifel Mannheimer Schwimmbad-Stadtmeister der Herzen", rief Groß aus.

Im inhaltlichen Teil seiner Rede machte der Fördervereins-Vorsitzende noch einmal die grundsätzliche Ablehnung der vom Gemeinderat zu Beginn des Jahres beschlossenen Abschaltung der Beckenheizung deutlich. Diese sei ungerecht, weil sie nur die Vorort-Bäder, nicht jedoch das Innenstadt-Bad im Herzogenried betreffe; die Absschaltung der Wasserheizung sei enorm schädlich, weil dadurch gerade ältere Menschen und Familien mit kleinen Kindern abgeschreckt würden, die ein stabilisierendes Element innerhalb des Publikums dieser Einrichtung darstellten; und sie sei auch finanziell kontraproduktiv, weil der Einsparungseffekt durch das Abschalten der Heizung in Höhe von 11.000 Euro durch den Einbruch bei den Besucherzahlen mehr als wettgemacht werde.

Groß begründete auch die Ablehnung von Gesprächen mit der Stadtverwaltung über eine Übernahme der Trägerschaft des Bades durch den Förderverein. Diese sei nicht nur durch die Satzung des Vereins ausgeschlossen, der jede Übernahme von Aufgaben der Stadt untersage, sondern auch nicht praktikabel. Ein Verein mit 90 Mitgliedern könne unmöglich die Aufgabe stemmen, eine öffentliche Einrichtung dieses Umfanges zu betreiben. Groß unterstrich die Forderung, dass das Parkschwimmbad als öffentliche, alleine dem Gemeinwohl verpflichtete und daher kommunale Einrichtung erhalten bleiben müsse. Er berief sich dabei auf ein diesbezügliches Versprechen von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, das dieser im Zuge des OB-Wahlkampfes im Jahre 2007 gegenüber dem Förderverein und der Rheinauer Bevölkerung schriftlich gegeben habe.

Diese Zusicherung unterstrich nun auch die zuständige Bürgermeisterin in ihrer mit großer Spannung erwarteten Rede. "Niemand hat die Absicht, in Mannheim Bäder zu schließen, ich schon gar nicht", versicherte Gabriele Warminski-Leitheußer, warb ungeachtet dessen dennoch um Verständnis dafür, dass die Verwaltung auf Grund der Finanzkrise in diesem Jahr und wohl auch im nächsten Sparmaßnahmen sogar im zweistelligen Euro-Bereich ergreifen müsse. Sollte das Abschalten der Becken-Heizung jedoch auch und gerade in finanzieller Hinsicht kontraproduktiv ausfallen, dann, so sicherte zu, "werden wir dies überdenken müssen".

Ausdrücklich würdigte die Bürgermeisterin die ehrenamtliche Arbeit des Fördervereins für das Parkschwimmbad. "Sie ist an vielen Stellen dieser Einrichtung deutlich sichtbar", lobte sie und gratulierte dem Förderverein, aber auch "ihren" städtischen Mitarbeitern, zu dem hervorragenden zweiten Platz des Parkschwimmbades beim "MM"-Freibad-Test.

Danach standen und saßen die Gäste noch lange beisammen - bei einem vom Förderverein kostenlos ausgeschenkten Glas Sekt oder bei Kaffee und Kuchen, die vom Förderverein zu zivilen Preisen zu Gunsten der Arbeit des Fördervereins verkauft wurden. Die große Tombola mit 600 Gewinnen war noch am gleichen Tage restlos ausverkauft. Den Hauptgewinn, ein niegelnagelneues Fahrrad, gewann Reinhard Schmidt, der Organisator des Ökumenischen Kulturwochenendes Pfingstberg-Hochstätt.

Derweil fanden in den Becken unter Leitung des stellvertretenden Fördervereins-Vorsitzenden Michael Lösch die beliebten Schwimm- und Sprung-Wettbewerbe statt, die von den Jugendlichen und Erwachsenen in diesem Jahr noch stärker nachgefragt waren als in den Vorjahren. Auf der Wiese boten die Fördervereins-Aktiven Helga Plehn, Karin Rohr und Frau Lange abwechslungsreiche Spiele für Kinder an.

30.07.2010 | Mannheimer-Morgen-Freibad-Test: Parkschwimmbad auf Platz 2

In punkto Liegewiesen sogar führend in Mannheim

 

Nun ist es amtlich: Das Parkschwimmbad Rheinau ist das zweitbeste der sechs Freibäder in Mannheim. Eine unabhängige Jury aus fünf  jugendlichen Nutzern wählte die beliebte Freizeitanlage im Ortsteil Casterfeld im Rahmen des großen Freibad-Tests des "Mannheimer Morgen" auf den nächsthöchsten Rang nach dem siegreichen Herzogenriedbad. Die Veröffentlichung des Wettbewerbs-Ergebnisses im "Mannheimer Morgen" vom Samstag, dem 31. Juli 2010, war natürlich eine super Überraschung und Freude für die Organisatoren und die Besucher des am Nachmittag des gleichen Tages beginnenden Großen Rheinauer Schwimmbadfestes im Parkschwimmbad Rheinau. In ihrer Eröffnungsrede gratulierte auch die zuständige Bürgermeisterin der Stadt Mannheim, Gabriele Warminski-Leitheußer, ebenso wie zahlreiche Besucher den Verantwortlichen zu diesem großartigen Ergebnis.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Konstantin Groß, erklärte in seiner Rede zur Eröffnung des Schwimmbadfestes zu dem Wettbewerbsergebnis: "Abgesehen von dem ausgezeichneten Wetter hat unser Verein aber auch darüber hinaus Grund zur Freude und zum Feiern. Wie Sie heute in Ihrer Zeitung sicher gelesen haben, hat der Mannheimer Morgen in den vergangenen Wochen die sechs Freibäder unserer Stadt einer eingehenden Prüfung unterzogen und bewertet. Die Jury bestand übrigens nicht aus Redakteuren, geschweige denn aus mir, um diese Annahme gleich einmal zu zerstreuen, sondern aus fünf Jugendlichen unserer Stadt, die Sie in dem Bild in Ihrem Programmheft auch sehen. Fünf Jugendliche, sichtlich gut drauf, lebenslustig, aber auch kritisch gegenüber dem, was nicht in Ordnung ist. Ihre Bewertung ergab, dass das Parkschwimmbad Rheinau nach dem Herzogenriedbad das beste Freibad Mannheims ist. Den zweiten Platz – damit sind wir sogar besser als unsere tolle Nationalmannschaft bei der jüngsten Fußball-WM, die bekanntlich „nur“ Dritter wurde. Und so ist es auf jeden Fall gerechtfertigt, wenn wir voller Stolz sagen: Wir sind Mannheimer Schwimmbad-Stadtmeister der Herzen!

Dazu gratulieren der Vorstand des Fördervereins und ich ganz persönlich recht herzlich den städtischen Mitarbeiterin in diesem Bad, dem Team vom Schwimmbad-Kiosk Hohenberger, den hiesigen Aktiven der DLRG, allen Besucherinnen und Besuchern der Einrichtung, die durch ihr Verhalten das positive Erscheinungsbild des Parkschwimmbades aufrechterhalten, und natürlich den Ehrenamtlichen unseres Fördervereins, die mit Sicherheit ein gewaltiges Maß dieses Erfolges auch für sich verbuchen dürfen.

Besonders freut uns, dass die "harten Facts", die sanitären Einrichtungen wie Toiletten und Umkleide-Kabinen, besonders positiv bewertet wurden sowie die Punkte Sport und Spiel. In punkto Liegewiesen haben wir gemeinsam mit dem Stollenwörthweiher-Bad des Schwimmvereins die beste Note aller sechs Freibäder erhalten; wie gerechtfertigt war es doch, dass auf unsere Initiative hin diese Einrichtung im Jahre 2005 vom Gemeinderat den Namen Parkschwimmbad zuerkannt bekam!"

28.07.2010 | Kultusministerin zur Bedeutung von Schwimmbädern

"Es ist schade, wenn öffentliche Bäder geschlossen werden müssen"

In seiner beruflichen Funktion als Redakteur des „Mannheimer Morgen“ hatte der Vorsitzende des Fördervereins Parkschwimmbad Rheinau, Konstantin Groß, die Gelegenheit, mit der baden-württembergischen Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick ein Interview zu führen, das am 28. Juli 2010 im "Mannheimer Morgen" erschienen ist. Eine der verschiedenen Fragen aus dem Bereich der Bildungs-, Jugend- und Sportpolitik betraf auch die Bedeutung von Schwimmbädern. Nachfolgend Frage und Antwort der Ministerin:

Frage: "Im Zuge der Schwäche der kommunalen Haushalte planen immer mehr Kommunen, ihre Freibäder ungeachtet ihrer Bedeutung für Gesundheit und Freizeitgestaltung zu schließen oder an Trägervereine zu übertragen wie in Schriesheim geschehen. Wie steht die zuständige Fachministerin für Jugend und Sport zu dieser Thematik?"

Antwort Ministerin Schick: "Aus eigener Erfahrung weiß ich sehr gut, dass alle Erwartungen nie erfüllt werden können. Wie das Land sind auch die Kommunen in einer schwierigen Haushalts- und Finanzsituation. An die Städte und Gemeinden werden viele Wünsche herangetragen und es wird aus meiner Sicht sehr engagiert versucht, so viel wie möglich an kulturellen Angeboten für die Bürgerinnen und Bürger zu erhalten, wenn die Möglichkeit dazu besteht. Es ist aber trotzdem schade, wenn trotz dieser Anstrengungen öffentliche Bäder geschlossen werden müssen, Schwimmen ist eine Kulturtechnik, die in unserer erlebnisorientierten Freizeitgesellschaft große Bedeutung hat. Wer als Jugendlicher nicht schwimmen kann, kann im Sommer nur schwer mit Freunden ins Schwimmbad oder an den Baggersee gehen. Deshalb sollte möglichst jedes Kind spätestens nach der Grundschule sicher schwimmen können. Unsere Bildungspläne beinhalten dies auch. Wenn es vor Ort schwierig ist einen regelmäßigen Schwimmunterricht zu organisieren, weil die Fahrtwege zu weit sind, sind die Schulen in der Lage kreative individuelle Lösungen vor Ort zu erarbeiten, damit die Kinder trotzdem schwimmen lernen können. Dies kann beispielsweise über Blockunterricht, Arbeitsgemeinschaften oder außerunterrichtliche Veranstaltungen geschehen. Ich bin zuversichtlich, dass die Schulen gemeinsam mit ihren Trägern vor Ort sinnvolle Lösungen erarbeiten werden."

22.07.2010 | Malwettbewerb des Fördervereins ein voller Erfolg

Angebot am Stadtteilfest-Stand erfuhr große Resonanz

Große Resonanz unter den Kindern erfuhr das Angebot des Fördervereins Parkschwimmbad Rheinau, an seinem Stand beim Großen Rheinauer Stadtteilfest vom 16. bis 18. Juli 2010 an einem Malwettberwerb teilzunehmen. Die Aufgabe an die kleinen Künstler im Alter zwischen 6 und 10 Jahren lautete: "Wie sehe ich mein Parkschwimmbad?"

Vorstandsmitglied Helga Plehn verstand es mit ihrer einfühlenden Art, am stilvoll geschmückten Stand des Fördervereins zahlreiche Kinder zur Teilnahme zu motivieren. Enstprechend groß war die Resonanz und daher auch schwierig die Aufgabe für die fachkundige Jury, die besten Werke zu prämieren. Nach längeren Beratungen stand dann aber doch folgendes Ergebnis fest:

Platz 1: Fabian Mashollag, 10 Jahre.

Platz 2: Paolo Pilato, 6 Jahre.

Platz 3: Edwin Lehmann, 6 Jahre.

Am letzten Tag des Stadtteilfestes wurden die Namen der Sieger auf der Bühne vom Moderator, Georg Wolf, öffentlich bekanntgegeben. Die drei Gewinner werden nun jedoch noch im Laufe der kommenden Tage zu einer kleinen Feier eingeladen, bei der ihnen die Preise offiziell überreicht werden: hochwertige Fußbälle und jede Menge Süßigkeiten.

Der Förderverein bedankt sich bei seinem Vorstandsmitglied Helga Plehn für die Organisation dieses Malwettbewerbes sowie bei den zahlreichen Rheinauer Kindern für ihre Teilnahme, und er gratuliert den Siegern zu ihrem Erfolg und ihren Preisen ganz herzlich.

Nachfolgend sind die drei Sieger-Bilder zu sehen.

Bild von Fabian Moshollag, 10 Jahre.

Bild von Paolo Pilato, 6 Jahre.

Bild von Edwin Lehmann, 6 Jahre.

18.07.2010 | Förderverein beim Stadtteilfest mächtig aktiv

OB Dr. Kurz besucht Info-Stand / Schöne Zugnummern beim Festzug

Das Parkschwimmbad gehört zum Leben in Rheinau einfach dazu, daher ist auch der Förderverein Parkschwimmbad integraler Bestandteil des Vereinslebens im Vorort. Und so beteiligte sich der Förderverein natürlich, wie bereits in den Jahren zuvor, am Großen Rheinauer Stadtteilfest vom 16. bis 18. Juli 2010. Mit einem Info-Stand auf dem Marktplatz und einer Zuzgnummer beim Großen Festumzug machte er erfolgreich auf sein Anliegen aufmerksam, das Parkschwimmbad Rheinau in seinem jetzigen Bestand dauerhaft zu erhalten und noch attraktiver zu machen.

Bereits am ersten Festtag, dem Freitagabend, hatte das für die Stadtteilfest-Aktivitäten zuständige Vorstandsmitglied Helga Plehn den Info-Stand des Fördervereins aufgeschlagen. Mit viel Liebe zum Details, zum Beispiel richtig putzigen Spielzeug-Liegestühlen, verstand sie es, an diesem Stand eine angenehme Atmosphäre zu gestalten. Dies honorierte auch die aus dem Vorstand des Gemeinnützigen Vereins Rheinau bestehende Jury, die am zweiten Tag des Festes die Ausgestaltung der Stände auf dem Festplatz bewertete: Dem Förderverein billigte ereinstimmig das Prädikat des zweitschönsten Standes zu.

Drei Tage lang informierte Vorstandsmitglied Helga Plehn am Stand interessierte Bürger und Festbesucher über die Arbeit des Fördervereins. Außerdem fand am Stand ein Malwettbewerb für Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren statt, der unter dem Motto "Wie sehe ich mein Parkschwimmbad?" stand und auf große Resonanz stieß (siehe dazu separaten Beitrag).

Prominentester Besucher am Stand des Fördervereins war der Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz: Auf seinem Rundgang über den Festplatz unmittelbar nach der offiziellen Eröffnung machte er auch hier Station und würdigte dabei das ehrenamtliche Engagement des Fördervereins für die Einrichtung. In seiner Eröffnungsrede hatte das Stadtoberhaupt die Einstellung der Beckenheizung verteidigt; angesichts ihrer finanziellen Situation habe die Stadt keine andere Möglichkeit. "Wir haben auch beim Nationaltheater gekürzt", nahm er einen oft zu hörenden Einwand offensiv auf.

Eine große Kulisse hatten die Aktivitäten des Fördervereins naturgemäß vor allem am letzten Festtag beim Großen Festumzug, an dem sich der Förderverein mit drei verschiedenen Zugnummern beteiligte: einer Fußgruppe, für die sich Helga Plehn und ihre Mitstreiter trotz größter Hitze in einen historischen Badeanzug, aber auch in das Kostüm eines Pinguins zwängten, um humorvoll auf das kalte Wasser in den Becken des Parkschwimmbades nach Abschalten der Heizung aufmerksam zu machen.

Vorstandsmitglied Uwe Posin hatte außerdem in Dutzenden von Arbeitsstunden das Diorama eines Schwimmbades gebastelt, das er auf dem Dach seines Autos beim Umzug mit sich führte. Und als i-Punkt war auch wieder ein Spritzenwagen der Freiwilligen Feuerwehr Dossenheim dabei - denn Feuerwehr bedeutet Wasser, und Wasser bedeutet Schwimmen, und so passte am Ende alles zusammen.

Das Engagement der Aktiven beim Festumzug wurde nicht nur durch den Besuch der Jubiläums-Stadtteilfestkönigin Nadine I. im wahrsten Sinne des Wortes gekrönt, sondern auch von einer unabhängigen Jury, die alle Zugnummern prämierte. Der Beitrag des Fördervereins wurde dabei mit dem zweiten Preis belohnt, für den der Moderator des Stadtteilfest-Programms, Georg Wolf, Fördervereins-Vorstandsmitglied Helga Plehn auf der Bühne vor zahlreichen Zuschauern den entsprechenden Pokal überreichte.

30.06.2010 | Förderverein wird Parkschwimmbad nicht übernehmen

Vorstand lehnt Verhandlungen mit diesem Ziel ab

Nach der Bitte des Fachbereiches Sport und Freizeit der Stadt Mannheim nach Gesprächen mit dem Förderverein über eine Übertragung der Trägerschaft bzw. Mit-Trägerschaft des Parkschwimmbades Rheinau an den Förderverein hat sich der Vorstand des Fördervereins in seiner Sitzung am 29. Juni 2010 mit diesem Ansinnen der Stadt befasst.

Dabei fasste er einstimmig folgenden Beschluss:

"Der Vorstand des Fördervereins Parkschwimmbad Mannheim-Rheinau lehnt Gespräche mit der Stadt Mannheim mit dem Ziel einer Übernahme der Trägerschaft oder Mit-Trägerschaft des städtischen Freibades "Parkschwimmbad Mannheim-Rheinau" ab.

Begründung:
In § 2, Absatz 2, der Satzung des Fördervereins in der Fassung vom 17. Mai 2004 heißt es unter der Überschrift "Zweck und Aufgabe": "Es ist ausdrücklich NICHT Aufgabe des Vereins, Aufgaben der Eigentümerin, der Stadt Mannheim, zu übernehmen." Ende des Zitats aus der Satzung.

Es ist eindeutig, dass die Übernahme der Trägerschaft bzw. Mit-Trägerschaft des Parkschwimmbades durch den Förderverein durch diese Vorgabe der Satzung untersagt ist. Die Übernahme der Trägerschaaft bzw. Mit-Trägerschaft durch den Förderverein stellt somit ein satzungswidriges Ziel dar. Insofern stellen auch offizielle Gespräche bzw. Verhandlungen mit dem Ziel, dieses satzungswidrige Ziel umzusetzen, selbst eine satzungswidrige Handlung dar, die somit dem Vorstand rechtlich unmöglich sind."

Ende des Wortlauts des Vorstands-Beschlusses.

Der Vorsitzende des Fördervereins hat den Beschluss des Vorstandes unmittelbar am Tag danach dem Fachbereich Sport und Freizeit der Stadt Mannheim mitgeteilt.

29.06.2010 | Förderverein dementiert Rundfunk-Meldung

Bislang keinerlei Verhandlungen über Bad-Übernahme

Am Dienstag, 29. Juni 2010, hat SWR Kurpfalz-Radio eine Meldung über die "Privatisierung von Freibädern in Mannheim" verbreitet, in der die Leiterin des Fachbereiches Sport und Freizeit der Stadt Mannheim, Gerda Brand, mit der Behauptung zitiert wird, dass über dieses Thema "auf der Rheinau erste Gespräche mit einem Arbeitskreis geführt worden seien."

Dem Förderverein Parkschwimmbad Rheinau ist nicht bekannt, mit welchem Arbeitskreis darüber Gespräche stattgefunden haben sollen. Für den Förderverein Parkschwimmbad Rheinau jedoch stellt der Vorstand klar: Diese Darstellung ist falsch. Sie entspricht nicht den Tatsachen. Mit dem Vorstand des Fördervereins Parkschwimmbad Rheinau wurden bislang keinerlei Verhandlungen über diese Thematik geführt.

Der Vorsitzende des Fördervereins übermittelte der Leiterin des Fachbereiches Sport und Freizeit unmittelbar am Tag danach das Befremden des Vorstandes über diese, ihre Äußerung.

26.06.2010 | Helferfest für die ehrenamtlichen Aktiven beim Terrassenbau

Projekt ist Zeichen für die Zuversicht des Fördervereins

Mit einem Helferfest bedankte sich der Vorstand des Fördervereins Parkschwimmbad-Rheinau am Abend des 26. Juni 2010 bei all jenen ehrenamtlichen Aktiven und Spendern, die mit  harter körperlicher Arbeit bzw. finanziellen Gaben den Neubau der Terrasse vor dem Schwimmbad-Restaurant im Parkschwimmbad ermöglicht hatten. Bei bestem Biergarten-Wetter wurde die neue Terrasse nach der offiziellen Einweihung am 22. Mai von denjenigen, die sie überhaupt erst ermöglicht hatten, erstmals selbst genutzt.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Konstantin Groß, bedankte sich in einer kurzen Ansprache bei allen ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren: "Ohne Sie wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen." Stellvertretend für die Helfer nannte er seinen Stellvertreter im Vereinsvorsitz, Michael Lösch, und den Leiter des Bauausschusses, Manfred Beisel, stellvertretend für die Sponsoren den ebenfalls anwesenden Vertreter der Firma Bauhaus, Thomas Kukat, der übrigens selbst auf der Rheinau, im Dänischen Tisch, wohnt. Eine Erwähnung galt auch dem Schützenverein Rheinau, dessen Aktive ebenfalls kräftig mitgeholfen hatten.

Unsere Bilder zeigen:

Bild links: Die fleißigen ehrenamtlichen Aktiven beim Helferfest, das sie sich mehr als verdient hatten.

Bild rechts: Der Vorsitzende des Bauausschusses des Fördervereins, Manfred Beisel (r.), mit dem Vertreter der Firma Bauhaus Mannheim, Thomas Kukat.

23.06.2010 | Fördervereins-Vorsitzender beim Ministerpräsidenten

Anerkennung für Arbeit der Ehrenamtlichen

Im Rahmen seiner Antrittsbesuche im Lande kam der neue Ministerpräsident Stefan Mappus am 23. Juni 2010 nach Mannheim. Höhepunkt und Abschluss des Besuchsprogramms bildete am Abend im Techno-Museum Mannheim eine Begegnung mit ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern, mit denen der Ministerpräsident ins Gespräch kommen wollte. Dazu eingeladen war auch der Vorsitzende des Fördervereins Parkschwimmbad Rheinau und des Gemeinnützigen Vereins Mannheim-Rheinau, Konstantin Groß.

"Eine schöne Anerkennung für die Arbeit der Ehrenamtlichen in den Vereinen", betonte Groß, der die Einladung natürlich gerne annahm. In dem Umfang, die eine solche Veranstaltung gestattet, gab Groß dem Ministerpräsidenten eine kurze Darstellung der Arbeit der von ihm geführten Vereine, die der Landesvater mit Interesse zur Kenntnis nahm.

Das Bild zeigt Konstantin Groß (.) mit Ministerpräsident Stefan Mappus (r.) und dem Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz (M.).

 

 

 

 

 

 

 

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